Made with love – Zahnpasta

Da mich ganz viele gefragt haben, wie ich die Zahnpasta gemacht habe, hier das Rezept und die Zutaten.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und Freude beim Ausprobieren und hoffe, dass es ganz viele versuchen, damit wir alle zum Reduzieren der Müllberge beitragen.

Zutatenliste

  • 10 g Xylith (Birkenzucker)  karieshemmend und bewirkt einen guten Geschmack
  • 5 g Natron  reinigende Wirkung
  • 30 g Schlämmkreide oder Calciumcarbonat  reinigende Wirkung
  • 20 g Kokosöl   antibakteriell
  • 15 g SCI  ein mildes Tensid in Pulverform, reinigend und schäumend
  • 15 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl , zum Beispiel: Pfefferminze, Zitrone, Teebaumöl

 

Wichtig ist, dass sauber gearbeitet wird, also die Arbeitsfläche vorher gut reinigen

dann brauchen wir eine Waage, mit der man auch kleine Einheite gut abwiegen kann, ein feuerfestes Glas, um die Zutaten zu erwärmen und ein Behältnis, in das wir die fertige Zahnpasta abfüllen können.

Ihr könnt dazu Silikonformen verwenden, die viele zu Hause haben, um Eiswürfel zu machen oder ihr nehmt ein kleines Glas mit Schraubdeckel.

Nachdem ihr alle Zutaten in der richtigen Menge zusammen habt, füllt Ihr alles in das feuerfeste Glas.

ACHTUNG: die ätherischen Öle noch NICHT dazugeben.

Ich habe mein Glas in eine Topf mit Wasser gestellt, um es langsam zu erhitzen, mit einem sauberen Glasstab alles umrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Dann vom Herd nehmen, die ätherischen Öle dazugeben und in die Förmchen abfüllen und abkühlen lassen.

E voilà, fertig ist die erste eigene zero waste Zahnpasta.

Und wenn Ihr dann noch Zahnbürsten aus Bambus verwendet, habt ihr einen großen Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Ich freue mich wie immer über Rückmeldungen, Erfahrungen und gerne auch neue Rezepte.

Winterblues ade

 

Mal ehrlich, Hand aufs Herz, nervt euch der Winter langsam auch so?
Gefühlt, dauert dieser Winter schon ewig, es ist kalt, dunkel, die Sonne, die Wärme und das Licht fehlen mir.

Geht es Dir auch so?

Viele Menschen reagieren in dieser Jahreszeit mit einem Stimmungstief, dem sogenannten Winterblues oder im Mediziner – Jargon „saisonabhängige Depression“ genannt.

Das kann einem ganz schön zu schaffen machen.

Wie macht sich der Winterblues bemerkbar?

👉Müdigkeit am Tag
👉Gefühl der Energielosigkeit
👉Heißhunger auf Süßes und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel
👉Infolgedessen Gewichtszunahme
👉Depressionen und Angstzustände

Warum ist das so?

Durch das fehlende Licht ab dem Herbst werden im Körper weniger stimmungsaufhellende Endorphine hergestellt und weniger von dem Glückshormon Serotonin ausgeschüttet.

Stattdessen erzeugt unser Körper nachts mehr Melatonin, das den Schlaf steuert und müde macht.
Die Zeitumstellung macht es nicht besser – abends wird es dadurch noch früher dunkel.

Was tun? Was hilft?

💕Genieße regelmäßig Spaziergänge an der frischen Luft

💕Tanke so viel Tageslicht wie möglich, auch bei bedecktem, wolkenverhangenen Himmel

💕Zusätzlich wird beim Aufenthalt im Freien über das Licht, das so wichtige Vitamin D in der Haut gebildet

💕Gesunde, abwechslungsreihe Nahrung

💕Viel buntes Obst und Gemüse

💕Regelmäßig, aber in Maßen Sport treiben

💕Soziale Kontakte pflegen

💕Sich einfach mal verwöhnen

💕Ein gutes Buch lesen

💕Meditieren

💕Tanzen gehen

💕 gute Musik anhören

💕 ein duftendes Bad nehmen

💕 sich mit ätherischen Ölen verwöhnen

💕einen guten Film anschauen

💕 einfach mal die Seele baumeln lassen

💕Sich einen bunten Blumenstrauß gönnen

 

Ich hoffe meine kleinen Tipps helfen Dir dabei gut durch die dunklere und kalte Jahreszeit zu kommen.
Verwöhne Dich und schaffe Dir in Deinem Alltag immer wieder kleine Oasen zum Auftanken, Kraft schöpfen, erholen.

Made with love – Hustensaft

Das momentane kalte Wetter setzt sehr vielen zu und Erkältungskrankheiten haben Hochkonjunktur.

Deshabl heute für Euch ein absolut einfaches und sehr wirksames Hustensaftrezept von mir für Euch.

Zutatenliste

  • Einen Schwarzen Rettich
  • vier bis sechs Esslöffel braunen Kandiszucker
  • zwei bis drei Teelöffel Honig

So geht’s

Zuerst schneidest Dudie Kappe des Rettichs ab und höhlst  etwa ein Drittel des Fruchtfleisches aus.

  Dann stichst Du mit einer langen Nadel etwa fünf Mal durch die Aushöhlung bis durch den Boden des Rettichs durch und setzt ihn auf ein Gefäß (Glas, Schälchen, Schüssel…).

Die Aushöhlung  füllst Du nun bis zum Rand mit Kandiszucker und einem Esslöffel Honig auf.

Anschließend setzt Du die Kappe wieder auf den Schwarzen Rettich.

Dann heißt es ein bisschen warten …

Nach kurzer Zeit fängt der Saft an, in das Gefäß zu tropfen und Du kannst den ersten Löffel linderenden Hustensaft zu Dir nehmen

Einnahme

Der Hustensaft, den Du  aus dem Schwarzen Rettich gewonnen hast, ist zur sofortigen Anwendung gedacht.

Da der Rettich während der Herstellung des Hustensafts nicht gekühlt wird, solltest Du den Saft einnehmen, sobald genügend Flüssigkeit vorhanden ist.

Das sollte etwa zwei- bis dreimal täglich der Fall sein.

Du kannst die Anwendung so lang wiederholen, wie der Hals schmerzt oder Hustenreiz besteht.

Warum hift der Hustensaft so gut?

Seinen scharfen Geschmack hat der Schwarze Rettich den enthaltenen Nähr- und Mineralstoffen zu verdanken, die im Körper antibakteriell und schleimlösend wirken.

Er enthält Vitamin A, C und E, die das Immunsystem stärken.

Und  Honig ist sowieso ein wahres Gesundwunder:

Er schmiegt sich an die Schleimhäute, wodurch Hustenreiz gelindert wird und sorgt mit seiner antibakterieller Wirkung dafür, dass die Erkältungsverursacher im Körper bekämpft werden.

 

Ich wünsche Euch viel Freude beim Zubereiten und allen Kranken gute Besserung

Wichtig:

Dieses Rezept ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, sollten Deine Beschwerden anhalten gehe bitte zu einem medizinischen Fachmann/frau Deines Vertrauens.

 

P.S. : Wir werden heute zum Schlafen ein Honigpflaster testen. Mehr dazu morgen hier im blog.

Was sind Eure besten Hausmittel bei Erkältungen? Ich freue mich auf Eure Kommentare

Ich wünsche Dir viel Freude und Erkenntnis beim Anschauen des Neuen Vollmondorakels und eine wundervolle, gesegnete Zeit

 

Vollmond und Blutmond am 21.Januar 2019

 

Morgen früh, also am 21.Januar haben wir den ersten Vollmond im Jahr 2019 und es wird gleich ein ganz besonderes Mondereignis.

Der erste Vollmond dieses Jahres  wird gegen 5.40 Uhr durch die Erde verdunkelt und erscheint rötlich leuchtend am Nachthimmel.  Es loht sich den  Wecker für morgen  früher  zu stellen und dieses Schauspiel am Himel zu betrachten.

Der erste Mond des Jahres wird auch als „Eismond“ bezeichnet.

Morgen wäre ein idealer Zeitpunkt vor ein Mondritual, wenn Du eines machen möchtest. Du kannst Dir dazu folgende Fragen stellen:

  • Was möchte ich mir mit Hilfe dieser ganz besonderen Energie in den kommenden 4 Wochen anschauen?
  • Gibt es Themen aus der Vergangenheit, die ich nochmal bearbeiten muss/möchte?
  • Welche Schritte soll ich in diesen 4 Wochen gehen, um eine für mich erfolgreiche Zukunft zu bewirken?
  • Welche Gefühle tauchen in mir auf, wenn ich an Vergangenheit und Zukunft denke?

 Mondfinsternis  –  eine gute Zeit um Vergebung zu üben

Wenn Du möchtest,errichte dir einen kleinen Altar mit Kerzenlicht, Kristallen und einem Blatt Papier. Reinige die Luft mit weißem Salbei oder Palo Santo und atme ein paarmal tief ein und aus. Eine Mondfinsternis dauert nur wenige Stunden.

Nutze diesen Moment der Stille und lausche in dich hinein:

Was beschäftigt mich gerade?

Gibt es Erinnerungen, die ich noch nicht losgelassen habe?

Schreibe drei Dinge auf, die dir einfallen.

Schließe die Augen und stelle dir vor, wie schön es sich anfühlen würde, diese Situationen oder Personen gedanklich aufzulösen.

Spüre wie  negative Gefühle von Dir abfallen und sage laut oder leise zu Dir selbst:

„ich vergebe“

 

 Mondstein

Mondstein kann, wie der Name schon sagt, bei Mondsüchtigkeit helfen.

 Er stärkt  die Intuition und intensiviert Gefühle, schenkt Dir Klarheit und Vertrauen.

Mondstein erhöht das Einfühlungsvermögen und fördert die Liebe.

Mondstein wirkt besonders gut für Frauen.

Er schenkt ihnen Lebenskraft, Heiterkeit sowie Ausgeglichenheit und verleiht eine jugendliche Ausstrahlung.

Selbst während der Menstruation oder Schwangerschaft.

 Mondstein ist zusätzlich in der Lage Ängste zu lindern.

Du kannst den Stein während einer Mediation in die Hand nehmen, eine  Edelsteinessenz für Dich herstellen.

Oder  Du legst ihn unter Dein Kopfkissen und am nächsten Morgen schreibst Du direkt Deine Träume und/oder Gedanken auf.

 

Möchtest Du einen Engel um Unterstützung bitten, wäre hier Erzengel Haniel die richtige Wahl.

Wie auch immer Du diesen besonderen Vollmond für Dich nutzt, feierst, zelebrierst, ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg bei all Deinem Tun.

 

TRAUER
kennt keinen Feierabend,
richtet sich nach keiner Jahreszeit,
nach keiner Uhrzeit
oder einem Festtag.
Gerade jetzt zu Weihnachten fühlen sich viele Menschen in Trauer noch mehr allein.
Deshalb wollen Stefanie und ich eine Online Lesung für euch halten, um euch Mut zu machen und euch ein wenig Kraft zu schenken. Mit genügend Zeit danach für Kommentare und Austausch.

Trauer
ist ein wichtiger Prozess, der bei jedem unterschiedlich lange dauern darf. Wir wollen Mut machen, dass auch die Traurigkeit eines Tages wieder weichen darf, um einer Dankbarkeit und neuen Fröhlichkeit Platz zu machen. Und so ist auch das Datum für die Veranstaltung sehr passend wie wir finden, der 21.Dezember, Wintersonnwende, ganz langsam, am Anfang kaum merklich wird es wieder heller und lichter, jeden Tag ein klein wenig mehr ♥

Wir freuen uns auf euch!
Von Herzen,
Stefanie und Sandra

P.S.: Für alle, die in Ihrer Trauer Unterstützung benötigen oder sich mit ebenfalls Betroffenen austauschen möchten, empfehlen wir Euch von Herzen die Gruppe „Trauersprechstunde“ von Christiane Kyria Braemer:

Das Buch von Steffi könnt Ihr hier bestellen:

Authal-Verlag

 

Das Telefon des Windes

 

 

Heute möchte ich gerne eine wahre Geschichte aus Japan mit Euch teilen, es geht um

 

Das Telefon des Windes

In einem Garten in einer japanischen Kleinstadt steht eine Telefonzelle, darin befindet sich ein schwarzes Wähl-Telefon, wie man es noch von früher kennt.

Allerdings ist dieses Telefon nicht angeschlossen….

Wer geht also in diese Telefonzelle, um zu telefonieren und mit wem? Und das in Japan, wo wirklich jeder ein Handy hat?

An der Straße steht ein Schild, das zum Telefon des Windes weist und das Telefon wird rege genutzt.

Neben dem Telefon liegt eine Bedienungsanleitung:

„ Schließe Deine Augen und lausche. Lausche dem Wind, den Vögeln, sei achtsam. Und wenn Du den Wind hören kannst, so sprich mit Deinen Lieben im Himmel, sie werden Dich hören und Du wirst Antwort bekommen“

Ein junger Mann, der gerade aus der Telefonzelle kommt, erzählt:

„Ich habe alles so gemacht, wie es geschrieben steht, ich habe mit meinem Vater gesprochen und er hat geantwortet: Sohn, ich habe verstanden“

Das Telefon des Windes steht in einem Garten in einer Kleinstadt in Japan und wurde nach dem Tsunami dort aufgestellt. Seit her haben viele, viele Menschen hier telefoniert und Trost und Hoffnung gefunden.

Ihr Lieben,
wir freuen uns ganz doll, dass dieses Projekt, dieser Termin nun doch noch vor Weihnachten stattfinden darf, Ihr seid herzlich eingeladen und gerne dürft Ihr diese Veranstaltung auch teilen

Die Lesung mit Stefanie findet am 21.Dezember 2018 um 18.30 Uhr live auf meiner facebook-Seite statt

 

 

TRAUER
kennt keinen Feierabend,
richtet sich nach keiner Jahreszeit,
nach keiner Uhrzeit
oder einem Festtag.
Gerade jetzt zu Weihnachten fühlen sich viele Menschen in Trauer noch mehr allein.
Deshalb wollen Stefanie und ich eine Online Lesung für euch halten, um euch Mut zu machen und euch ein wenig Kraft zu schenken. Mit genügend Zeit danach für Kommentare und Austausch.

Trauer
ist ein wichtiger Prozess, der bei jedem unterschiedlich lange dauern darf. Wir wollen Mut machen, dass auch die Traurigkeit eines Tages wieder weichen darf, um einer Dankbarkeit und neuen Fröhlichkeit Platz zu machen. Und so ist auch das Datum für die Veranstaltung sehr passend wie wir finden, der 21.Dezember, Wintersonnwende, ganz langsam, am Anfang kaum merklich wird es wieder heller und lichter, jeden Tag ein klein wenig mehr

Wir freuen uns auf euch!
Von Herzen,
Stefanie und Sandra

friedhof

Allerheiligen/Allerseelen

friedhof

Geschichte
Die ersten Hinweise auf das „Allerheiligen“-Fest finden sich im 4. Jahrhundert bei Johannes Chrysostomos: in der Region Antiochia gab es am Sonntag nach Pfingsten einen“Herrentag aller Heiligen“, der als Gedenktag für Märtyrer begangen wurde. In der orthodoxen Kirche hat sich dieses Fest an diesem Termin bis heute erhalten. In der Westkirche wurde der Termin ursprünglich übernommen, was sich aber später geändert hat. Im achten Jahrhundert taucht „Allerheiligen“ als „Fest“ in Irland und England auf.

Ursprünglich wurde eine Verbindung zwischen Ostern und dem Totengedenken gesehen, da man davon ausging, dass das Fest der Auferstehung Christi (Ostern) und die dadurch erfolgte erneute Öffnung des Himmels für die Verstorbenen miteinander verbunden sind.

Als dieser Zusammenhang zwischen Allerheiligen und Ostern zunehmend in Vergessenheit geriet, wurde von Papst Gregor III. der Feiertag auf den 1. November gelegt. Während seines Pontifikates   unterhielt er intensive Kontakte zu den britischen Inseln und gründete dort eine Kapelle, die er allen Heiligen widmete. Dieses Datum hatte noch eine andere besondere Bedeutung: es war zugleich Winteranfang als auch  Jahresbeginn (wirtschaftlich gesehen).

Durch irische und englische Mönche und Missionare wurde Allerheiligen Anfang des 9. Jahrhunderts auf dem Kontinent verbreitet.

835 führte Papst Gregor IV.) dann den Allerheiligen-Tag – mit Unterstützung des deutschen Kaisers Ludwig des Frommen -offiziell auch in Europa ein.
Brauchtum
Es ist üblich, Friedhöfe zu besuchen und die Gräber zu schmücken. Es finden Gebete und Fürbitten für die Toten statt, um ihnen bei der Vollendung mit Gott zu helfen.

Typisch ist auch das Aufstellen und Entzünden von Kerzen – sogenannten „Seelenlichtern“. Die Kerze lässt man auch am nächsten Tag, an Allerseelen brennen. Dafür gibt es folgende Erklärungen
• das Kerzenlicht verkörpert das „ewige Licht“, welches den Verstorbenen leuchten soll
• das Licht soll die Seelen anlocken und ihnen den Weg zum Ruheplatz des Körpers weisen
• das Licht soll die Seelen wärmen
• das Licht ist eine Schranke zwischen Lebenden und Toten
• das Licht soll die bösen Geister vertreiben bzw. fernhalten (daher auch der Halloween-Brauch, einen Kürbis mit Fratzengesicht und Kerze darin aufzustellen)
Die Woche vom 1.-8.11. wird als Seelenwoche bezeichnet. Früher dachten die Leute, dass in diesen Tagen die „armen Seelen“ anwesend wären.

Einem alten Aberglauben zufolge, ist es lebensgefährlich, in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen ins Freie zu gehen, da Geister und Dämonen ihr Unwesen treiben.

Im Zusammenhang mit Allerheiligen ist auch „Halloween“ zu sehen.

 

halloween

Halloween ein amerikanischer Brauch?

Das Wort „Halloween“ leitet sich ab von „All Hallows Evening“, dem Abend vor Allerheiligen („All Hallows Day“ oder auch „All Saints Day“) am 1. November eines jeden Jahres. Der Name ist also christlichen Ursprungs. Allerdings ist das ursprüngliche Fest, auf den der Halloween-Brauch zurückgeht, das keltische „Samhain“, dass schon im fünften Jahrhundert v. Chr. gefeiert und zwar jeweils am 31. Oktober eines Jahres, dem keltischen Neujahrstag. Die Kelten glaubten, dass an diesem Tag die Welt der Lebenden mit der Welt der Toten zusammentrifft und sich vermischt, so dass die Toten nur an diesem Tag eine Chance hatten, von der Seele eines Lebenden Besitz zu ergreifen, ihre einzige Chance auf ein Leben nach dem Tod. Altirische Sagen zufolge, galten in der Nacht vor dem Fest die Pforten der Anderswelt als geöffnet, durch welche Geistwesen und die Seelen der Verstorbenen in die Menschenwelt eintreten konnten. Es war die Zeit, in der übernatürlichen Kräfte wie Geister, Hexen und Dämonen besänftigt werden mussten.

Um von den Toten nicht erkannt zu werden oder um diese abzuschrecken, verkleideten sich die Menschen mit den schrecklichsten Masken und zogen laut durch die Gegend, um die Geister davon abzuhalten, von Ihnen Besitz zu ergreifen.
Schließlich haben die Römer die Praktiken der Kelten übernommen. Sie integrierten das keltische Samhain in ihre Traditionen, die im Oktober stattfanden wie zum Beispiel der Tag zu Ehren von Pomona, der römischen Göttin der Früchte und der Bäume. Nach und nach nahm der Glaube an die Besessenheit durch Geister ab und die Verkleidung wurde immer mehr ritualisiert und bekam eine fast zeremonielle Rolle.
Irische Einwanderer brachten den Halloween-Brauch in den 1840er Jahren dann nach Amerika, wo dieser seither mit teilweise sehr viel Aufwand gefeiert wird.

 

kürbis

Jack O‘ Lantern

Der Kürbisbrauch hat seinen Ursprung nun wieder an einer ganz anderen Stelle. Eine irische Erzählung berichtet von einem Mann namens Jack, einem trickreichen aber auch häufig betrunkenen Mann, der Satan dazu gebracht hatte, auf einen Baum zu steigen. Dann nahm Jack ein Messer und schnitzte ein Kreuz in die Baumrinde, so dass der Teufel nicht mehr vom Baum herabsteigen konnte. Jack handelte einen Deal mit dem Teufel aus: er würde ihn vom Baum herunter lassen, wenn er nie wieder Angst vor ihm haben müsste.

Als Jack Jahre später starb, wurde ihm der Zugang zum Himmel verweigert, weil er einen Pakt mit dem Teufel eingegangen war. Und der immer noch verärgerte Teufel ließ ihn nicht in die Hölle. Stattdessen gab er Jack eine einfache ausgehöhlte Rübe, in die er glühende Kohle legte, damit dieser seinen Weg durch die dunkle Welt finden würde.
Die Iren benutzten folglich immer Rüben. In Amerika gab es jedoch wesentlich mehr Kürbisse als Rüben. Und so kommt es, dass wir heutzutage zu Halloween Kürbisse aushöhlen und Lichter hineinstellen.

Trick Or Treat
Das bekannte „Trick or Treat“, das Betteln um Süßes, hat wiederum einen ganz anderen Ursprung. Am 2. November („Allerseelen“) gingen die europäischen Christen etwa im neunten Jahrhundert von Dorf zu Dorf, um „Seelenkuchen“ zu erbitten, ein quadratisches Brot mit Johannisbeeren. Je mehr die Bittenden erhielten, desto mehr versprachen sie, für die verstorbenen Angehörigen der Schenkenden zu beten.

kürbis

Ihr seht also, auch wenn Halloween scheinbar aus Amerika zu uns gekommen ist, hat dieser Brauch seine Wurzeln bei uns in Europa, bei den Kelten und Iren. Und so wünsche ich Euch viel Freude und Vergnügen beim diesjährigen „Geisterjagen“ und Süßigkeiten ergattern.