Das ganz normale Leben….

in der einen Familie wird heute ein Kind geboren, in der anderen Familie geht heute eine Seele wieder nach Hause.
Freud und Leid so nah beieinander, auf und ab, Freude und Trauer….

Die Ereignisse in meinem nächsten Umfeld haben mir heute wieder einmal ganz bewusst gemacht, wie wichtig es ist den Moment zu leben, Zeit mit Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind, sich nicht aufzuregen über Sachen, die man eh nicht ändern kann…

An einem einzigen Tag erleben wir so viele Glücksmomente, Perlen der Erinnerung, Perlen der Erkenntnis und auch traurige Momente, an manchen Tagen mehr, an manchen weniger…

Achtet auf eure Glücksmomente reiht sie aneinander wie Perlen an einer Kette, werdet euch ihrer bewusst, schätzt sie, seid dankbar und es gibt so vieles, wofür wir jeden Tag dankbar sein können, achtet auch auf die traurigen oder weniger schönen Momenten – wir können viel aus ihnen lernen –
Und dann geht hin, genießt euer Leben, habt Spaß, seid glücklich, liebt und lasst euch lieben, denn das ist es, was im Leben wirklich zählt

Ich wünsche Euch noch einen wundervollen Nachmittag und Abend mit Momenten, die Euer Herz und Eure Seele berühren. Alles Liebe Sandra

Cannabis : Segen oder Fluch?

Heute möchte ich mal über ein Thema schreiben, das mir sehr am Herzen liegt und mir aus persönlichen Gründen sehr, sehr wichtig ist. Mit großem Unbehagen verfolge ich derzeit, die Aktivitäten, die dazu führen sollen, Cannabis zu legalisieren.

Ich möchte keinesfalls bestreiten, dass Cannabis durchaus positive Effekte erzielen kann, gerade in der Schmerztherapie bei chronisch Kranken und auch in der Geriatrie. Und da kann und soll es auch weiter eingestzt werden, kontrolliert und wohl dosiert auf Rezept.

Würde Cannabis aber legalisiert, hätten unsere Kinder und Jugendlichen noch leichter Zugriff auf diese Droge. Wollen wir das? Gerade in einem Alter, indem das Gehirn der Jugendlichen sowieso eine Großbaustelle ist, wo sovieles neu vernetzt wird und entscheidende Entwicklungen stattfindet, kann Cannabis verheerendes anrichten. Gehirnstrukturen werden anders vernetzt oder schlimmer noch gar nicht erst aufgebaut. Mit verheerenden Folgen. Nicht wenige dieser jugendlichen Cannabiskonsumenten landen dann schlussendlich in der Psychiatrie mit Diagnosen, die ihr weiteres Leben mehr als nur ein wenig beeinträchtigen. Ich spreche hier von hochgradigen Psychosen bis hin zur Schizophrenie ( und unsere Psychiatrien sind mehr als überfordert und überlastet mit diesen jugendlichen Patienten). Wer das einmal erlebt und durchlebt hat, mit dem eigenen Kind, der wird mir zustimmen, dass Cannabis auf gar keinen Fall legalisiert werden darf. Warum sollte man diese Droge noch leichter zugänglich machen? Was für Vorteile bringt das und wem? Den Jugendlichen und ihren Familien bringt es jedenfalls keine Vorteile.

Ich möchte sensibilisieren und aufmerksam machen. Unsere Kinder brauchen Liebe, Aufmerksamkeit und unsere Zeit. Ich möchte Eltern bitten, genau hinzuschauen.  Viele Jugendliche probieren es aus, rauchen mal einen Joint, aber wie schnell sind sie dann in dieser Spirale gefangen? Und finden nicht mehr den Weg zurück, Geist und Seele irgendwo, aber nicht mehr da wo sie sein sollten.

Was bewirkt Cannabis? Es dämpft die Gefühle und die Wahrnehmung, zumindest auf Dauer, am Anfang macht es euphorisch und lässt intensiver Erleben und wahrnehmen.  Und es stellt sich die Frage, warum immer mehr Kinder und Jugendliche diese Droge brauchen…

Wäre es nicht besser , unsere Kinder schon von klein auf, an Meditation und Stille heranzuführen. Dann hätten sie in der schwierigen Phase der Pubertät einen Anker, um sich runterzufahren, ihr Bewusstsein zu erweitern, ohne den Konsum chemischer Substanzen.

Ich wollte hiermit einen kleinen Denkanstoß liefern, eine Diskussion anregen, auf das Thema aufmerksam machen. Über dieses Thema kann man ganze Bücher schreiben und tausende Seiten füllen, dieser kleine Beitrag erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein, dazu ist die Thematik viel zu komplex.

Nun bin ich gespannt auf Eure Meinungen, Reaktionen…..

Liebe Grüße

Sandra