Tag 6 – Fühle dich nicht schuldig, wenn du Selbstfürsorge praktizierst

Fühle dich nicht schuldig, wenn du Selbstfürsorge praktizierst

 

In unserem gestrigen Beitrag haben wir die Tatsache angesprochen, dass sich viele Menschen schuldig fühlen, wenn sie Zeit und Ressourcen für ihre Selbstfürsorge aufwenden.

Dafür gibt es in unserer Gesellschaft eine Reihe komplexer Gründe. Ungeachtet dessen, was andere sagen mögen, hast du es verdient, dich auf deine eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren.

Es ist sogar gut für die, die dich lieben, wenn du dich um dich selbst kümmerst. Man kann die Tasse eines anderen nicht füllen, wenn die eigene leer ist.

Deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um zu betonen, warum du dich nicht schuldig fühlen solltest, wenn du dich um dich selbst kümmerst, und dich ermutigen, dies in jedem Bereich deines Lebens zu tun.

Es ist nicht egoistisch

Zuallererst musst du verstehen, dass es keineswegs egoistisch ist, dir Zeit für dich selbst zu nehmen.

Es mag schwer sein, die Einstellung zu überwinden, dass die Bedürfnisse anderer wichtiger sind als die eigenen, aber die Überwindung dieser Einstellung ist entscheidend dafür, dass du deine eigenen Bedürfnisse angemessen erfüllen kannst.

Fürsorge ist kein Nullsummenkonzept. Wenn du dich um dich selbst kümmerst, muss das nicht bedeuten, dass du dich nicht auch um andere kümmerst.

 

Sie ist notwendig

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sie ist eine Notwendigkeit. Es ist wirklich wie der Vergleich mit der Atemmaske im Flugzeug. Du musst sicherstellen, dass du atmen kannst, bevor du deinen Mitmenschen helfen kannst.

Wenn du ständig müde, erschöpft und überfordert bist, kannst du anderen nicht dein Bestes geben.

Du kannst auch dir selbst nicht das Beste bieten.

Denke daran, dass Selbstfürsorge nicht egoistisch ist.

 

Sei ein gutes Beispiel

Wenn du ein Elternteil bist, ist die Investition in Selbstfürsorge nicht nur gut für dich, sondern auch ein gutes Beispiel für deine Kinder.

Auch wenn du keine Kinder hast, kann die Zeit, die du dir nimmst, um für dich selbst zu sorgen, für dein Umfeld inspirierend und motivierend sein.

Damit ein Stigma verschwindet, muss es normalisiert werden.

Wenn mehr von uns die Welt um uns herum wissen lassen, warum Selbstfürsorge wichtig ist, werden sie vielleicht auch ihre Meinung über dieses Konzept ändern.

 

Das verlangt Respekt

Sie schafft auch einen Präzedenzfall dafür, wie du von anderen behandelt werden willst.

Wenn du zeigst, dass dich selbst wertschätzt und dass es sich lohnt, Zeit in sich selbst zu investieren, werden sie entsprechend reagieren.

Wenn du lernst, Nein zu sagen und Grenzen zu setzen, ist das gut für deine Beziehungen.

Es zeigt anderen, wie du behandelt werden willst, und macht deutlich, dass du dich selbst als Priorität betrachtest.

Es gibt keinen Grund, sich deswegen schuldig zu fühlen.

Es wird einige Zeit dauern, bis du die Botschaften überwunden hast, die dir die Gesellschaft vermittelt hat und die du verinnerlicht hast.

Mit etwas Übung kannst du die Vorteile der Selbstfürsorge erkennen und feststellen, dass sie nicht mit Schuldgefühlen verbunden sein muss.

Hab einen zuaberhaften Tag,

bis morgen Sandra

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