Wie man jemandem vergibt, der von uns gegangen ist

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Wie man jemandem vergibt, der von uns gegangen ist

Vergebung ist schwer. Man hat ständig mit heftigen, tiefen Gefühlen zu kämpfen, die mit der Zeit einfach nicht verschwinden.

Auch wenn Trauerbegleiter uns oft sagen, dass es beim Verzeihen nur um uns selbst geht, nicht um die andere Person.

Sie sagen uns, dass es einen Prozess gibt, und wenn wir alle Schritte durchlaufen haben, können wir den Schmerz und die Wut loslassen.

Doch niemand spricht darüber, wie schwer es ist, jemandem zu vergeben, der verstorben ist. Es scheint so viel schmerzhafter und herzzerreißender zu sein.

Ich habe 3 Möglichkeiten zusammengestellt, wie man jemandem, der verstorben ist, verzeihen kann. Heute ist der Tag, an dem du deine Heilungsreise beginnen kannst.

 

Die Wichtigkeit des Vergebens

 

Vergebung ist eine innere Angelegenheit.

Du musst nichts von außen in Ordnung bringen.

Außerdem kannst du dich mit jemandem, der bereits verstorben ist, ohnehin nicht mehr versöhnen.

Es liegt also an dir, deine Gefühle in Ordnung zu bringen und ein gewisses Gleichgewicht herzustellen.

Ohne dich zu zwingen, ohne zu urteilen oder Groll zu hegen.

So kommst du weiter, lässt den Ärger los und akzeptierst das Geschehene als das, was es ist.

Aber erinnere dich daran, dass es bei der Vergebung um dich selbst geht und nicht um jemand anderen.

Wenn du dir selbst die Chance verwehrst, diesen Prozess zu durchlaufen und deine Gefühle zu verarbeiten, machst du es dir selbst schwerer, glücklich zu sein.

Warum solltest du dir also die Chance auf inneren Frieden und Heilung verwehren?

Du hast es verdient, in deinem Leben Großes zu leisten.

Am Leben zu sein ist ein Segen, und Vergebung ist der beste Weg, das Beste daraus zu machen.

Jemandem, der verstorben ist, zu vergeben, ist für deine Seele, nicht für die des Verstorbenen.

Es braucht Kraft und Mut, um dein Herz zu befreien und zu lieben und zu wachsen.

Und zwar ohne Angst, Groll oder Wut, die dich belasten.

Hier sind 3 Wege, um zu vergeben und dein Leben zu leben.

 

  1. Schreibe Briefe

 

Wir leben in einer unvollkommenen, chaotischen Welt. Keines unserer Gefühle ist rational, warum sollte es also bei der Vergebung anders sein?

Eine Möglichkeit, jemandem zu vergeben, der verstorben ist, besteht darin, ihm Briefe zu schreiben.

Niemand muss von dem schmerzhaften Ereignis lesen und davon, wie die Person dich verletzt und wütend gemacht hat.

Diese Briefe sind nur für deinen Seelenfrieden gedacht.

Diese Briefe geben dir ein Gefühl der Ruhe und Hoffnung.

Sie ermöglichen es dir, dich um deine psychologische und emotionale Gesundheit zu kümmern.

Das Beste daran ist, dass du den Ärger und den Schmerz endlich hinter dir lassen kannst.

Ein weiterer Vorteil? Briefe ermöglichen es dir, den ganzen emotionalen Ballast abzuwerfen, den du schon so lange mit dir herumträgst.

 

  1. Wende die Technik des leeren Stuhls an

 

Hole dir an einem sicheren, ruhigen Ort einen Stuhl und setze dich ihm gegenüber.

Stelle dir dann vor, dass die Person, die dich verletzt hat, auf diesem Stuhl sitzt.

Beginne ein Gespräch darüber, wie sie dein Vertrauen missbraucht hat.

Sage, dass du versuchst zu vergeben, es aber einfach nicht schaffen.

Experten zufolge ist dies eine der wirksamsten Techniken, um Menschen dazu zu bringen, sich zu öffnen.

Dennoch kann es ziemlich schwer sein, sich vorzustellen, dass man nicht mit einem leeren Stuhl spricht.

Aber ich verspreche dir, wenn du erst einmal den Dreh raus hast, wird es leichter.

Manche Menschen fühlen sich gleich nach ihrer ersten Sitzung mit einem leeren Stuhl“ erleichtert.

Andere hingegen brauchen mehr Zeit, um sich zu öffnen.

Aber keine Sorge. Solange du dich deinem Ziel mit konkreten Schritten näherst, kann es nicht schaden, es langsam und stetig anzugehen.

 

  1. Spende in ihrem Namen an eine Wohltätigkeitsorganisation

 

Das muss keine große Sache sein und es muss auch nicht viel Geld sein.

Vertraue darauf, dass der Betrag, den du spenden möchtest, ausreicht, um den Groll und die Verletzung zu beseitigen.

Oder zumindest auf den richtigen Weg bringen, damit du mit der Heilung beginnen kannst.

Das Beste daran ist, dass du, auch wenn es in deren Namen geschieht, alle Vorteile davon hast.

Studien zeigen, dass man sich besser fühlt, wenn man anderen hilft.

Alle freundlichen Taten stimulieren die Ausschüttung von Wohlfühlhormonen in unserem Gehirn.

Sei es durch Wohltätigkeit, ehrenamtliche Arbeit in einem örtlichen Tierheim oder die Unterstützung eines Freundes beim Umzug.

Die Quintessenz

 

Einen Weg zu finden, jemandem zu vergeben, der verstorben ist, ist eines der größten Geschenke, die du dir selbst machen kannst.

Es ist schwer, aber es ist eine Fähigkeit, die du üben und entwickeln können.

Oftmals haben wir das Gefühl, dass es unfair ist, den Verstorbenen vom Haken zu lassen. Denke daran, dass es beim Verzeihen nicht um sie geht.

Es geht darum, dir zu helfen, weiterzukommen und dein Leben in vollen Zügen zu genießen!

 

Wenn Du dich tiefer mit dem Thema befassen maöchtest, dann habe ich 2 Empfehlungen für dich:

1. Journal und Workbook:

2. Ein kleiner Kurs im Vergeben, Webinaraufzeichnung

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