advent19

Adventskalender 19.Türchen    

wunder

Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben, entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, alles wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres.

Albert Einstein

Und Du glaubst Du an Wunder?  Nimm Dir heute mal Zeit in die Natur zu gehen, verbinde Dich mit Mutter Natur und staune über all die Wunder, die Dir dort begegnen, Ich freue mich über Deine Rückmeldung.

 

 

 

advent13

Adventskalender – 13.Türchen     

 

lucia

Lucia – Fest

Die heilige Lucia lebte um 286 in Syrakus  in Sizilien
Schon als Kind gelobte Lucia ewige Jungfräulichkeit, aber ihre Mutter wollte sie verheiraten. Lucia zögerte die Verlobung hinaus. Als die Mutter erkrankte, unternahm Lucia mit ihr eine Wallfahrt nach Catania zum Grab der Agatha Die Mutter wurde geheilt. In einer Vision erschien Agatha der Lucia, sprach ihr Mut zu und sagte ihr ein ihr ähnliches Schicksal wie das eigene voraus. Nach ihrer Rückkehr gründete Lucia, mit ihrem Vermögen und mit Unterstützung ihrer Familie(sie hatte nun die volle Unterstützung der geheilten Mutter) eine Armen- und Krankenstation. Die Legende besagt , dass Lucia ihren Glaubensgenossen Lebensmittel in die Verstecke brachte. Um den Weg in der Dunkelheit zu finden und die Hände zum Tragen frei zu haben, soll sie sich einen Lichterkranz auf den Kopf gesetzt haben,
Der abgewiesene Verlobte erfuhr vom Verkauf des Erbes und überantwortete Lucia dem Präfekten, um sich an ihr zu rächen. Sie sollte – ähnlich wie Agatha – in ein Dirnenhaus verbracht werden. Doch weder ein Ochsengespann, noch eine ganze Armee war imstande Lucia von der Stelle zu bewegen. Weder ein Zauberer noch rund um sie entzündetes Feuer und über sie gegossenes kochendes Öl konnten ihr etwas anhaben. Da stieß man ihr ein Schwert durch die Kehle: sie betete dennoch laut weiter und verkündete den nahen Frieden des Christenreiches.Weitere Legenden berichten, dass sie ihre schönen Augen ausgerissen und sie auf einer Schüssel ihrem Verlobten geschickt habe, doch habe ihr die Madonna noch schönere Augen wiedergegeben. Sie starb erst, nachdem ein Priester ihr die Hostie gereicht hatte.
Im Mittelalter wurden am Luciatag die Kinder beschert, der 24. Dezember wurde erst ab dem 16. Jahrhundert als Gabentag gefeiert. Noch heute wird in Italien am Luciatag „Torrone dei poveri“ als Mahlzeit für die Armen vorbereitet: Kichererbsen werden mit Zucker gekocht, bis daraus eine feste Masse entsteht. In Italien ist Lucia seit jeher eine beliebte Heilige. Luciabräuche finden sich auch in Ungarn, Serbien und Süddeutschland: am Luciatag werden Kirschzweige abgeschnitten und in eine Vase gestellt; blühen sie nach vier Wochen auf, soll einem das Glück im kommenden Jahr hold sein.
In Schweden ist der Luciatag seit mehr als 200 Jahren ein besonderer Feiertag: Die älteste Tochter im Hause stellt die Heilige dar und trägt einen grünen Kranz mit einer Reihe brennender Kerzen. So geht sie Morgens von Zimmer zu Zimmer und weckt die Eltern und Geschwister. Alle warten schon darauf, denn sie bringt die ersten Kostproben der Weihnachtsplätzchen mit und ihr Licht ist Vorbote des Weihnachtslichtes.